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Vorwort

Grenzen dürfen nicht ausgrenzen – diese Forderung ist deshalb auch Ziel einer grenzüberschreitenden Initiative für mehr Mobilität und Akzeptanz für Menschen mit Behinderung.

Hierzu haben die für die Behinderten-politik zuständigen Verantwortlichen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niederländisch-Limburg, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sowie der Flämischen und Wallonischen Region bereits 1999 erste Initiativen ergriffen.

In zahlreichen Gesprächen wurde ein Modellprojekt entwickelt, das ein selbstbestimmtes Leben und die selbständige Teilnahme von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben auch grenzenlos ermöglichen soll.

Ziel des Projektes ist, dass Vergün-stigungen auf freiwilliger Basis für Menschen mit Behinderung länder-übergreifend Gültigkeit haben sollen.

Die Gesetzgebung hierzu auf europäischer Ebene ist oft sehr langwierig; bürgerorientierte Aktivitäten auf regional begrenztem Raum helfen oft schneller weiter.
Deshalb haben sich die beteiligten Regionen auf das Projekt "EURECARD" verständigt.

Das Projekt kann dann auch für weiter gehende Maßnahmen im europäischen Kontext beispielhaft sein.

Die beteiligten Partner hoffen jedenfalls, dass dieses Projekt auch zur Motivation und Akzeptanzsteigerung bei den Betroffenen und Anbietern von Vergünstigungen beiträgt.

Sonnenaufgang