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Zentrales Anliegen des Eurecard-Modellprojektes in der ersten Stufe ist das Schaffen einer grenzüber-schreitenden Region, in der die für Grenzregionen typischen Barrieren, die in besonderer Weise Menschen mit Behinderung erleben, soweit wie nur möglich abgebaut werden. Diese Vereinheitlichung im Grenzraum kann sich im ersten Schritt nur auf den Bereich der sog. "Sozialrabatte" beziehen.
In der ersten Phase des Projektes Eurecard ging es vorwiegend darum, Anbieter für Vergünstigungen zu werben und Eurecards für interessierte Benutzer auszustellen!
In der zweiten Phase des Projektes steht die Förderung einer verbesserten Zugänglichkeit im Fordergrund.
Zugänglichkeit hat 2
Gesichtspunkte:
1) Verbesserung der Zugänglichkeit eines Angebotes im
Sinne des Willkommenseins: ein respektvoller, zuvorkommender,
hilfsbereiter Umgang mit ALLEN Besuchern wird angestrebt, ob mit oder ohne
spezielle Bedürfnisse
2) Die Förderung einer verbesserten Zugänglichkeit im Sinne der FREIWILLIGEN Reduzierung von baulichen Barrieren.
Das
EureWelcome Label erhalten alle Einrichtungen die sich bereit
erklären:
1) Informationen zur Zugänglichkeit
ihres Standortes auf der Internetseite www.eurecard.org zu
veröffentlichen: diese Informationen werden über einen Fragebogen
abgefragt oder können (je nach Partnerregion) direkt über Internet vom
Anbieter in die Webseite www.eurecard.org eingetragen werden
2) die EureWelcome Charta zu unterzeichnen: Verbesserung der baulichen Zugänglichkeit und des Empfangs bei der ersten sich bietenden Gelegenheit. Die Charta wird von der jeweiligen Partnerregion erstellt und verteilt!
Das EureWelcome Label steht also für die freiwillige Verpflichtung des Anbieters, die Räumlichkeiten (immer wenn es möglich ist) nach den regional gültigen Barrierefrei-Normen zu gestalten und ALLE Besucher in gleichem Maße willkommen zu heißen. Das Label macht darauf aufmerksam, dass sich Menschen mit Behinderung in den betreffenden Gebäuden so unabhängig wie nur möglich fortbewegen und aufhalten können.
Das EureWelcome Label garantiert nicht unbedingt bauliche Barrierefreiheit.
Als (gut sichtbares)
Hinweisschild am Gebäude- oder Geschäftseingang, steht dieses Label als
begehrte Plakette dafür, dass es bestimmte Zielgruppen auf
Barrierefrei-Bedingungen aufmerksam macht, die dieser Personenkreis sucht.
Die Philosophie von EureWelcome orientiert sich am Konzept des „Design for
all“. Das bedeutet, dass Kunden und Besucher nicht in Kategorien wie
„behindert“ und „nicht behindert“ eingeteilt werden, sondern alle
gleichberechtigt am Angebot eines Anbieters teilnehmen können.
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EureWelcome bedeutet....
für die Besucher:
Einen gleichberechtigten Empfang und – im Idealfall - eine verbesserte Zugänglichkeit für alle Besucher, mit oder ohne spezielle Bedürfnisse.
für den Anbieter:
1) Ein durch ein offizielles Label anerkanntes Markenimage für das „soziale Plus“ seines Angebotes.
2) Mehr Besucher und somit auch mehr Umsatz
Die grundsetzlichen Zielsetzungen von EureWelcome werden auch vom Großherzogtum Luxemburg unterstützt, aktiv begleitet und mitgetragen.
Die
Einführung der Eurecard wird lediglich deshalb in Luxemburg nicht erwogen,
weil der sozial- und behindertenpolitische Ansatz eine andere Ausrichtung
hat.
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